Spanische Tiere e.V.

Tierschutz mit Herz und Verstand

Viruserkrankungen Katze


Bei den Viruserkrankungen der Katzen unterscheidet man

  • Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)
  • Feline Immundefiziens - Katzenaids (FiV)
  • Feline Infektiöse Anämie (FiA)
  • Katzenschnupfen
  • Katzenseuche
  • Katzenleukose (Katzenleukämie) (FeLV)

Die Informationen zu den genannten Krankheiten werden Ihnen anschließend detailliert zur Verfügung gestellt:

Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

FIP ist zur Zeit wohl die Infektion mit der höchsten Todesrate bei Jungkatzen, sie tritt eher auf in großen Katzenpopulationen, also Tierheimen, Zuchten oder Mehrkatzenhaushalten.
Es ist eine der Krankheiten, deren Diagnose meistens das Ende der Katze bedeuten, und daher ist die Panik, die einen als Besitzer einer solcherart diagnostizierten Katze befällt, verständlich.
Wir möchten versuchen, diesen Schrecken etwas zu nehmen, zumindest bis wirklich abgeklärt ist, dass es sich höchstwahrscheinlich tatsächlich um FIP handelt.

Weiterlesen: Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

Katzenleukose (Katzenleukämie) - FeLV


Einführung

Die Leukose bei Katzen oder auch Katzen-Leukämie ist eine Virusinfektion mit schleichendem Verlauf. Oftmals bleibt sie sehr lange unerkannt und äußert sich erst nach Jahren durch Bildung von Tumoren und/oder chronischen Erkrankungen. Diese weiteren Erkrankungen sind weitaus häufiger als Tumore.
Leukose ist bei Katzen (Hauskatzen und Großkatzen) eine häufige Infektion, hat in den letzen Jahren jedoch an Häufigkeit abgenommen. Man geht davon aus, dass etwa 2 -10 % der Katzenpopulation infiziert sind.
Ausgelöst wird Leukose durch das Feline Leukämie-Virus, FeLV, ein Retrovirus.
Forschungen haben gezeigt, dass manche Katzen jahrelang virämisch (= das Virus ist im Blut vorhanden und nachweisbar) sein können, ohne selbst klinisch zu erkranken, andere Katzen hingegen sterben an den Folgen des Virus relativ früh, oft bis zu einem Alter von 3,5 Jahren.
Es ist allerdings auch möglich, dass sich Katzen mit dem FeLV infizieren, aber in der Lage sind, das Virus selbständig wieder zu eliminieren. Dauert dieser Zustand nur kurz an, ca. bis zu 3 Wochen, und das Virus hat noch nicht das Knochenmark erreicht, können Katzen das Virus vollständig aus dem Körper beseitigen. Daher sollte man bei einem positiven Ergebnis des Elisa-Tests noch einmal nachtesten lassen, der Abstand hierbei sollte vier bis sechs Wochen betragen.

Weiterlesen: Katzenleukose (Katzenleukämie) - FeLV